Schüler fragen nach – was macht Herr Ackermann während der Quarantäne?

Ich habe meine 9d gebeten, mir Fragen zu stellen. Auch wenn ich versprochen habe alle zu beantworten, habe ich die persönlichsten und peinlichsten selbstverständlich aussortiert. Im Folgenden findet ihr nun das Interview zwischen mir und meiner Klasse. Kleiner Spoiler, die brennendsten Fragen der Schüler kommen gleich zu Beginn:

Lernfilme drehen, Videokonferenzen abhalten und noch vieles mehr

Heute kann ich es mir erlauben, auszuschlafen und werde um 9 Uhr wach. Noch bis spät in die Nacht hatte ich mich über den Sternschnuppenschwarm der Lyriden informiert, der am frühen Morgen zu sehen gewesen wäre. Vielleicht hätte ich mich in dieser sternenklaren Nacht doch aufraffen sollen?

Zwischen Vergangenheit und Zukunft

Wieder einmal aufgerafft – der Tag beginnt derzeit meist zwischen halb acht und acht – in den Ferien muss ich ja nicht als Klassenlehrer früh nach dem Material für die Klasse schauen und alles hochladen – aber da sind meine zwei Jungs, die beide auf die Abschlussprüfung lernen sollten, der eine lernt gerade für die Mittlere Reife und startet erfreulich früh, der andere lernt fürs Abi, aber da dauert es etwas länger, weil man ja des Nachts online seine sozialen Kontakte pflegen muss…

Tag 13: Herr Schimmer

Meine Tage sind seit der Schulschließung seltsamerweise eintöniger geworden. Ich stehe in der Regel um 6.00 Uhr auf, Frühstücke und fahre mit meinem Motorrad zu Schule. Mein Arbeitstag beginnt so gegen 7.30 Uhr, da ich als Schulleitung vom Kultusministerium aufgefordert worden bin während den Unterrichtszeiten im Gebäude präsent zu sein.

Tag 11: Herr Lany

Morgens halb zehn in Deutschland. Langsam wird’s nun wirklich Zeit aufzustehen. Das meint zumindest der Hahn, den irgendeiner meiner Nachbarn scheinbar seit einigen Wochen mitten im Wohngebiet halten muss. Glücklicherweise ist es ja aber noch Frühling und noch lange nicht so warm, dass man mit offenem Fenster schlafen muss…