„Ihr könnt mit allem kommen, was ihr auf dem Herzen habt!“

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Ihr habt ein Problem und könnt oder wollt mit euren Eltern oder Lehrern nicht darüber reden? Ihr möchtet gerne mit einer Person über etwas reden was euch auf dem Herzen liegt? Ihr braucht einfach mal jemand zum zuhören und zum reden? Dann seid ihr bei unserer Schulsozialarbeiterin Anja Poerschke-Frasch genau richtig! Sie hat immer ein offenes Ohr für euch und unterstützt euch bei Problemen jeglicher Art! Wir haben ihr ein paar Fragen gestellt, damit ihr sie ein bisschen besser kennenlernen könnt und euch traut zu ihr zu gehen!

Anja Poerschke-Frasch, Schulsozialarbeiterin am SGH

Wie kamst du auf die Idee, Schulsozialarbeiterin zu werden?

„Innerhalb der Schulsozialarbeit gibt es sehr viele verschiedene Arbeitsbereiche, daher ist es ein sehr anspruchsvoller und spannender Job. Ich bin froh, dass ich damals auf die freie Stelle als Schulsozialarbeiterin gestoßen bin.“

Wie gehst du selbst mit den Problemen der Schüler um, wenn sie dir davon erzählen?

„Wenn mir Schüler von ihren Problemen erzählen, versuche ich diese in der Schule zu lassen. Schließe ich die Türe ab, schließe ich auch die Probleme der Schüler ein. Das klappt oft sehr gut, aber manchmal funktioniert es nicht.“

Was machst du wenn du selbst mal ein Problem hast?

„Das kommt ganz auf die Art des Problems an. Aber meistens gehe ich damit zu meiner Familie, meinen Freunden oder Kollegen.“

Macht es dir hier am SGH Spaß?

„Ja, natürlich! Es ist anders nicht als Schülerin hier zu sein, sondern als Schulsozialarbeiterin. Aber es macht mir hier trotzdem sehr viel Spaß!“

Wie wird man Schulsozialarbeiterin?

„Man muss auf jeden Fall studiert haben. Normalerweise studiert man dazu soziale Arbeit oder Erziehungswissenschaften, aber ich habe Psychologie studiert, was auch geht. Mit einer Ausbildung kann man allerdings keine Schulsozialarbeiterin werden. Das schreibt der KVJS (Kommunalverband für Jugend und Soziales) vor. Der fördert alle Schulsozialarbeiter in ganz Baden-Württemberg.“

Woher hast du die ganzen Tipps und Ratschläge?

Einmal natürlich vom Studium. Dort habe ich viel über das Denken und Verhalten von Menschen gelernt. Zum anderen von zahlreichen Fortbildungen, die regelmäßig und zu verschiedenen Themen sind (zum Beispiel „Präventionen“) und von Fachtagen (zum Beispiel zum Thema „psychische Erkrankungen“). Außerdem habe ich noch eine 2 ½  jährige Weiterbildung gemacht, die mir auch sehr viel hilft.“

Was machst du in deiner Freizeit?

„Ich treffe mich sehr gerne mit Freunden und spiele im Sommer Beachvolleyball. Ich gehe gerne Joggen, schaue gute Filme und Serien und ich lese auch gerne mal ein gutes spannendes Buch.“

Machst du noch was anderes außer Schulsozialarbeit?

„Ja, ich arbeite als Erziehungsbeistand über das Landratsamt in Böblingen. Dort begleite ich zwei unbegleitete minderjährige Flüchtlinge aus Syrien und Eritrea.“

Kannst du dir einen anderen Job vorstellen?

„Prinzipiell ja, aber ich habe keine konkreten Pläne oder andere Interessen.“

Wolltest du schon immer Schulsozialarbeiterin werden?

„Nein. Eigentlich wollte ich eine Psychotherapeuten-Ausbildung machen und dann im stationären Bereich einer Klinik arbeiten. Aber durch Praktika und die freie Stelle bin ich dann auf den Job als Schulsozialarbeiterin aufmerksam geworden.“

Warum kommen die meisten Schüler zu dir?

„Da gibt es ganz verschiedene Themen. Manche kommen weil sie Probleme in der Familie oder in der Schule haben. Es gibt auch Schüler, die kommen weil sie nicht wissen, was sie nach dem Abi machen wollen. Aber die meisten kommen weil sie etwas auf dem Herzen haben und gerne mit einem Erwachsenen aber nicht mit den Eltern oder Lehrern darüber reden möchten. Ich habe so etwas wie einen externen Bonus. Ich bin keine Lehrerin und gebe keine Noten. Zu mir kann man immer mit allem kommen und ich habe Schweigepflicht, das heißt ich darf mit niemandem darüber sprechen, was der Schüler / die Schülerin mit mir gesprochen hat. Ihr könnt mit allem kommen, was ihr auf dem Herzen habt!“

Liebe Anja, ein ganz großes Dankeschön an Dich. Danke, dass Du uns immer zuhörst und wir jederzeit zu Dir kommen können. Danke, dass Du uns bei jedem noch so kleinen Problem hilfst und uns unterstützt. Wir danken Dir, dass Du da bist!

Ihr habt ein Problem und wollt mit Anja darüber sprechen? Dann meldet euch per

von Larissa

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